#YIPPIETREE

Als Onlinestore für Bekleidungen sehen wir es als unsere Aufgabe, euch die Misstände der Fast-Fashion Bekleidungsindustrie transparent aufzuzeigen. Gleichzeitig möchten wir euch zu nachhaltigerem Konsum anregen. Wir möchten euch ans Herz legen, Kleidungsstücke bewusst zu kaufen. Denkt über Second-Hand Anschaffungen nach. Bevor ihr ein Kleidungsstück wegschmeißt, stellt es doch bei Secondhand Anbietern zum Verkauf ein und tragt so zu einem längeren Lebenszyklus eines Kleidungsstücks bei.

WARUM FAST FASHION NICHT GUT FÜR DIE UMWELT IST

Dass „Fast Fashion“ nicht gut für unsere Umwelt ist, darüber sind wir uns alle einig. Der Lebenszyklus eines Bekleidungsstück in der Fast Fashion Industrie ist kurz. Greenpeace schätzt, dass 60 Prozent der Bekleidungsstücke lediglich eine Lebensdauer von einem Jahr aufweisen. Darüber hinaus zeichnet ein hoher Frischwasserverbrauch, enorme CO2 Emissionen, Wasserverschmutzung durch Pestizide die Fast-Fashion Modeindustrie.

Beispielsweise wird für die Produktion eines Kilos Baumwolle 10.000 Liter an Frischwasser verbraucht.

Berücksichtigt man dann zusätzlich die Verarbeitung und Färbung des Shirts sind das insgesamt ca. 2.700 Liter, die bei der Produktion eines einzigen Baumwollshirts benötigt werden. Das Abwasser wird teilweise ungefiltert in Flüsse und Meere geleitet. Selbst hochmoderne Filteranlagen können gesundheitsschädliche Chemikalien wie beispielsweise Schwermetalle oder hormonell wirksame Substanzen nicht vollständig filtern. Zusätzlich werden für den Anbau von Baumwolle größtenteils Pestizide aufgewendet, die in das Grundwassersystem gelangen.

ÖKOBILANZ IN DER PRODUKTION

Insgesamt werden in der Textilindustrie weltweit jährlich ca. 1,2 Milliarden Tonnen CO2 emittiert. Die Gesamtsumme der CO2-Emissionen der Bekleidungsindustrie übersteigt somit die Emissionen der internationalen Schifffahrt und des Flugverkehres.

Betrachtet man nur die Ökobilanz eines einzelnen Baumwoll Shirts (Annahme: Gewicht von 220 Gramm), so werden insgesamt ca. 7,45 Kilogramm an CO2 emittiert. Diese Betrachtung bezieht die Ökobilanz des Käufers zu Hause (Wasch- und Trockenvorgänge) nicht mit ein.

Ökobilanz (CO2-Ausstoß) für die Produktion eines einzigen Shirts.

ÖKOBILANZ IM WEITEREN LEBENSZYKLUS EINES SHIRTS

Eine Studie der Technischen Universität München ergab, dass ein Baumwoll Shirt bei Dir zu Hause nochmals – nur durch den Wasch- und Trockenvorgang – zusätzlich ca. 3,7 Kilogramm CO2 freisetzt. Diese Berechnung wird auf folgenden Annahmen festgesetzt:

Je weniger Waschmittel aufgewendet wird, je mehr die Waschmaschine befüllt und je seltener der Trockner verwendet wird, desto besser für die CO2 Bilanz. Man beachte: Die Mehrheit der Deutschen besitzen im Durchschnitt 95 Bekleidungsteile.

EIN PLÄDOYER FÜR DEN UMWELTSCHUTZ

Lasst uns also anpacken und nicht nur untätig rumsitzen! Wir wollen unseren Konsum ausgleichen und für jedes verkaufte Teil unserer buero ost Merch Kollektion mindestens einen Baum pflanzen. Lasst uns als Ausgleich für die Treibhausgase, die bei unserem Konsum entstehen, einen Baum pflanzen, der die unzähligen Kilogramm an produziertem CO2 wieder gut macht.

Buchen weisen in heimischen Wäldern das größte CO2-Aufnahmepotential auf. Pro Jahr bindet eine Buche 12,5 kg an CO2.

Somit gleicht ein einzelnes Lebensjahr einer Buche Deine Wäsche von knapp drei T-Shirts aus.

Oder anders: Ein Lebensjahr einer einzigen Buche gleicht ungefähr die Produktionsemissionen Deines Shirts und die Waschemissionen eines Shirts für ein Jahr aus. Das klingt nach einem super Deal oder?

Natürlich hängt die Aufnahmemenge vom Alter des Baumes und vom Durchmesser des Stammes ab. Eine 80-jährige Buche beispielsweise, die 23 m hoch ist und einen Stammdurchmesser von 30 cm besitzt, kann jährlich ca. eine Tonne an CO2 binden.

WARUM SIND BÄUME GUT FÜR DIE UMWELT?

Bäume sind nicht nur für das Auge schön, sie sind auch notwendig für menschliches Leben. In der Photosynthese nehmen Bäume CO2 auf und wandeln dies u.a. zu Sauerstoff um.

Einer Studie zufolge verarbeiten die deutschen Wälder insgesamt ca. 62 Millionen Tonnen CO2 und nehmen ein Drittel der Fläche Deutschlands ein. Dennoch: Die Menge der CO2 Emissionen deckt gerade mal den CO2 Ausstoß der deutschen Industrie.



Die Herkunftsländer für die Bekleidungsindustrie sind größtenteils China, Bangladesh und die Türkei. China beispielsweise ist als bevölkerungsreichstes Land für 28,03 % des weltweiten CO2 Ausstoßes verantwortlich (Stand: 2015). Aufgrund der deutschen Konsumgewohnheit Kleidungsimporte zu kaufen, reicht es also nicht, uns aufgrund der deutschen Waldfläche entspannt zurückzulehnen.

WAS DU DAFÜR TUN MUSST?

Nichts! Naja, fast nichts. Du kaufst Dein Kleidungsstück in unserem Shop bewusst ein und überlegst Dir vorher, ob Du es wirklich haben willst. Im Bestellprozess gibst Du im Kommentarfeld Deinen Namen an, unter dem Du Deinen Baum gepflanzt haben möchtest. Wenn Du keinen Kommentar eingibst, nehmen wir einfach Deinen Vornamen und den ersten Buchstaben Deines Nachnamens. Ein Jahr nach dem Launch unseres Projekts (März 2022) werden wir von buero ost uns mit einem Spaten auf den Weg zu dem Grundstück machen und Deinen Baum pflanzen. Dein Namensschild wird direkt davor platziert. Die Dokumentation des Pflanzprozesses wirst Du anschließend auf unserem Blog entnehmen können. Du kannst Dein Bäumchen dann auch besuchen.

Bitte habe Verständnis, dass der Baum nicht Dir gehört, sondern dem Wald. Also lass ihn gedeihen – und komme nicht mit der Holzaxt oder fälle ihn für Feuerholz sobald er groß und stark ist.Denn: Mit diesem Projekt wollen wir einen gesunden Wald fördern und zur CO2 Minderung beitragen. Der örtliche Förster wird sich gut um die Gesundheit unseres neu gebauten Waldes kümmern – versprochen.

WIE UNSER SHOP SONST NOCH ZU BEWUSSTEM KONSUM BEITRÄGT

Unseren Shop stellen wir aktuell auf Produkte der Marke Continental Clothing um. Die Linie „Salvage“ beispielsweise verwendet recycelte Plastikflaschen und Stoffverschnitte für die Herstellung. Die Linie „Earth Positive“ verwendet erneuerbare Energien wie Windkraft um klimaneutral zu agieren und bemüht sich über den gesamten Herstellungsprozess CO2 zu minimieren. Zusätzlich ist diese Linie vegan und aus Biobaumwolle hergestellt.



Den Aufbereitungsprozess setzen wir ausschließlich in Deutschland um. Dadurch garantieren wir kurze Produktionswege und tragen zur CO2 Minimierung bei. Unsere Verpackungsmaterialien bestehen aus Maisstärke und Harz und sind abbaubar. Zusätzlich haben wir unsere Produktion zu Print-on-Demand Produkten umgestellt. Wir wollen zur Abfallminimierung beitragen und wollen nicht, dass wir ggf. nicht verkaufte Stücke entsorgen müssen.